Transgenerationales Trauma verstehen

Wenn Lasten aus der Vergangenheit wirken

„Warum fühle ich so – obwohl mir eigentlich nichts Schlimmes passiert ist?“

Vielleicht kennst du das: Du fühlst dich traurig, angespannt oder schuldig, ohne einen klaren Grund. In Beziehungen erlebst du immer wieder ähnliche Konflikte oder übernimmst viel Verantwortung – auch für Dinge, die gar nicht bei dir liegen.

 

Die Ursache kann in einem transgenerationalen Trauma liegen: seelischen Belastungen, die nicht bei dir begonnen haben, sondern unbewusst aus deiner Familiengeschichte weitergegeben wurden.

Was ist transgenerationales Trauma?

Transgenerationales Trauma – auch „vererbtes Trauma“ genannt – beschreibt Erfahrungen, die Eltern, Großeltern oder andere Familienmitglieder gemacht haben, wie:

  •  Krieg, Flucht oder Verlust
  •  Gewalt oder Missbrauch
  •  emotionale Vernachlässigung
  •  dauerhafter Stress oder Hilflosigkeit

 

Transgenerationales Trauma Traumatherapie Muenchen

Oft wird darüber geschwiegen. Doch das, was damals geschah, wirkt weiter – in Form von innerem Stress, belastenden Glaubenssätzen oder bestimmten Verhaltensmustern.

 

Typische innere Sätze können sein:

  • „Ich muss stark sein. Schwäche ist gefährlich.“
  • „Ich darf keine Bedürfnisse haben.“
  • „Ich bin nur wertvoll, wenn ich etwas leiste.“
  • „Ich bin verantwortlich für das Wohl aller.“
  • „Nähe macht verletzlich.“

Solche Überzeugungen beeinflussen bis heute Gefühle, Beziehungen und Selbstwert – auch wenn du selbst kein „eigenes“ Trauma erlebt hast.

Anzeichen für transgenerationales Trauma

Vielleicht erkennst du dich in Folgendem wieder:

  • innere Leere, Anspannung oder das Gefühl, „falsch“ zu sein
  • das Empfinden, etwas zu tragen, das nicht zu dir gehört
  • stark ausgeprägte Verantwortungsgefühle für andere
  • intensive Reaktionen auf bestimmte Situationen ohne erkennbaren Grund
  • Schwierigkeiten mit Nähe, Vertrauen oder Selbstwert
  • familiäre Muster wie Schweigen, emotionale Distanz, plötzliche Wut oder Überanpassung

Traumatherapie bei transgenerationalem Trauma

Traumasensible Begleitung unterstützt dich dabei, Zusammenhänge zu erkennen und neue Wege zu finden. In einem geschützten Rahmen darf alles da sein – auch das, was du vielleicht (noch) nicht genau benennen kannst.

 

Gemeinsam schauen wir, welche Gefühle oder Gedanken sich wiederholen und mit deiner Familiengeschichte verknüpft sein könnten, was du möglicherweise unbewusst für andere trägst, welche Muster du heute loslassen darfst und was dir Kraft gibt, deinen eigenen Weg zu gehen.


Wie ich dich begleite

Mit Traumatherapien wie NARM® (Neuroaffektives Beziehungsmodell) biete ich dir einen einfühlsamen Raum, um dein inneres Erleben, deine Körperreaktionen und Gefühle sanft zu erforschen. Schritt für Schritt kannst du:

  • deine Muster verstehen, ohne dich zu verurteilen
  • alte Lasten loslassen
  • mehr innere Ruhe und Selbstverbundenheit entwickeln
  • Leichtigkeit, Klarheit und neue Freiheit gewinnen

 

Ein erster Schritt: Frieden mit der Vergangenheit schließen

Das Erkennen von transgenerationalem Trauma ist ein Zeichen von Mut und Selbstfürsorge.

Du darfst dich von alten familiären Lasten lösen – achtsam, in deinem Tempo und mit Klarheit für deinen eigenen Weg.

Melde dich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch.

 

Ich begleite dich empathisch, professionell und traumasensibel – damit du dich von übernommenen Belastungen befreien und mehr Leichtigkeit im Leben spüren kannst.


Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch

Fühlst du dich angesprochen? Dann lade ich dich herzlich ein zu einem unverbindlichen, kostenlosen Gespräch zum Kennenlernen. In diesem Telefonat haben wir ca. 15 Minuten Zeit, um dein Anliegen zu besprechen. Gemeinsam finden wir heraus, wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann – einfühlsam, respektvoll und klar.

Ich freue mich auf deinen Besuch!

Yasmin Riza