Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sich Bindungstrauma und transgenerationales Trauma anfühlen können – und auch, wie herausfordernd, manchmal holprig und gleichzeitig heilsam der Weg zurück zu mehr Verbindung mit sich selbst und anderen ist.
Kraft und Inspiration finde ich in der Natur, besonders im Wald, sowie beim Eintauchen in Geschichten wunderbar verfasster Romane und beim Plausch mit Menschen bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen.
Ich arbeite mit großer Achtsamkeit, mit Respekt für deinen ganz eigenen Weg, mit einem tiefen Vertrauen in die innewohnende Weisheit jedes Menschen und einer „würdevollen Tiefe“ – wie es eine Klientin mir rückmeldete.
Manchmal hinterlässt das Leben Spuren, die wir nicht alleine wandeln können.
Ich bin 1965 in München geboren. Meinen Werdegang würde ich einen von außen nach innen beschreiben. Viele Jahre meines Lebens hat mich das Laientheaterspiel fasziniert - ich konnte auf diese Weise sichtbar werden ohne wirklich sichtbar zu sein.
Im Laufe der Zeit folgte ich immer mehr einer Bewegung nach innen. So konnte ich auch meine Sehnsucht mehr wahrnehmen, mich selbst wirklich zu fühlen. Und in mir tauchte eine Erinnerung auf:
Als Heranwachsende wurde ich einmal von einer Mitschülerin gefragt, was ich beruflich machen möchte und ich habe geantwortet: ein Mensch werden. Dieses Thema beschäftigt mich bis heute: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein – mit all der Verletzlichkeit, Stärke, Widersprüchlichkeit, den Eigenheiten, Ansprüchen und Wirklichkeiten?
Und genau deshalb erfüllt es mich am meisten, Menschen auf ihrem ureigenen Weg zu begleiten – hin zu mehr Selbstkontakt, innerer Freiheit, Lebendigkeit und MENSCHLICHKEIT.